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Unionspolitiker tauschten sich mit den Berufsverbänden der Heilpraktiker aus

Die Gesundheitspolitiker Emmi Zeulner (CSU) sowie Dr. Roy Kühne und Alexander Krauß (beide CDU) haben sich  mit den Verbänden der Heilpraktiker ausgetauscht.

 

Die drei Gesundheitspolitiker haben hierzu die Vorstände der Berufsverbände und Fachgesellschaften zu einem Online-Meeting eingeladen. Die Anthroposophischen Heilpraktiker waren durch deren Vorsitzenden Alexander B. Schadow vertreten.

 

„Das Gespräch war sehr konstruktiv“, sagte die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner im Anschluss. Einig waren sich alle Beteiligten, dass der Austausch zum beiderseitigen Verständnis beigetragen habe. Die Heilpraktiker seien ein Gewinn für das Gesundheitswesen.

 

Krauß hält sogar eine punktuelle Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Heilpraktikern für sinnvoll. Bisher schließt die Muster-Berufsordnung der Ärzte eine Zusammenarbeit am Patienten aus. „Dass es seitens der Ärzteschaft ein Kooperationsverbot gibt, ist überholt“, meint Alexander Krauß. In der Realität sei es doch heute schon so, dass sich Ärzte und Heilpraktiker um dieselben Patienten kümmerten, doch häufig wisse der eine nicht vom anderen. Jeder Arzt könne dann für sich entscheiden, ob er mit einem Heilpraktiker zusammenarbeiten wolle, so Alexander Krauß. Als ausschlaggebenden Punkt nennt er das Patientenwohl.

 

Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne wünschte sich, dass die Heilpraktiker mit einer Stimme ihre Anliegen vortrügen. Dadurch könnten sie am effektivsten ihre Interessen vertreten.

 

Alexander B. Schadow verwies darauf, dass deshalb bereits 2018 die Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften GDH in Kassel ins Leben gerufen worden war.

 

CDU-Bundestagsabgeordneter Alexander Krauß, Mitglied im Gesundheitsausschuss, sprach sich für eine Fortsetzung des Dialogs aus. Der Gedankenaustausch sei gewinnbringend gewesen.

 

Rund 47.000 Heilpraktiker arbeiten in Deutschland. Einer vom Bund Deutscher Heilpraktiker BDH 2017 durchgeführten Umfrage zufolge finden jährlich rund 46,6 Millionen Patientenkontakte statt. Ca. 128.000 Menschen suchen täglich Rat beim Heilpraktiker. Der Gesamtumsatz liegt bei rund einer Mrd. Euro. 53,2 % davon tragen Selbstzahler bei. 17,4 % kommen aus privaten Krankenversicherungen, 5,5 % aus Zusatzversicherungen und 14 % von der Beihilfe. Dies ist, so Alexander B. Schadow, eine große Entlastung der Gesetzlichen Krankenkassen.

Zum Artikel: Magdeburger News


Weleda Trendforschung 2020:

Viele Verbraucher während Corona-Lockdown psychisch belastet

20.07.2020 - Die Weleda Trendforschung 2020 hat über 1.000 Bundesbürger gefragt, was die Veränderungen mit unserer Gesundheit gemacht haben. Sie zeigt: Die Deutschen waren stärker psychisch und physisch belastet, konnten den letzten Monaten aber auch Positives abgewinnen.

 

Fast jeder fünfte Deutsche (19 %) gibt an stark oder sehr stark unter den Herausforderungen während der Corona-Pandemie gelitten zu haben – insbesondere psychisch: 92 Prozent meinen, mindestens etwas psychisch belastet zu sein und Stresssymptome wie z. B. Unruhe, Angst oder Gereiztheit gespürt zu haben. Dazu kommen körperliche Symptome wie z. B. Magenschmerzen / Verdauungsbeschwerden (30 %) oder höherer Puls, Herzrasen sowie Zittern (25 %). 47 Prozent der von zu Hause aus Arbeitenden waren psychisch gestresst. Die Altersgruppe 30- bis 39-Jährigen, war am stärksten gefordert: 37 Prozent waren eher stark psychisch belastet. 24 Prozent arbeiteten im Homeoffice. Ihr Alltag ist geprägt von vielen unterschiedlichen Aufgaben, die ein teils ganz neues Multitasking erfordern. Sie haben sich auch am häufigsten (57 % zu gesamt 43 %) aus dem Rhythmus gefühlt und waren weniger ausgeglichen (60 %).

 

Unser Glas ist halb voll – trotz Belastungen

Trotz der neuen Einschränkungen im Alltag: 57 Prozent der Deutschen haben das Gefühl, wieder zu ihrem eigenen (inneren) Rhythmus gefunden zu haben, ohne z. B. starre Strukturen wie feste Arbeitszeiten, Termine oder den Arbeitsweg. 72 Prozent haben die Zeit genutzt, Dinge zu tun, die sie sonst nicht schaffen. Mehr als die Hälfte (57 %) gibt an, etwas getan zu haben, was sie erfüllt und 51 Prozent haben sich ausgeglichen und gut gefühlt. Auch der soziale Zusammenhalt ist stärker geworden. Wie wichtig soziale Beziehungen für unsere Gesundheit sind, hat die Weleda Trendforschung 2019 gezeigt (2). Die aktuellen Ergebnisse belegen, dass die Deutschen engste soziale Beziehungen mehr schätzen gelernt haben (69 %), enger zusammengewachsen sind und mehr Halt erfahren haben (jeweils 64 %).

 

Wir hängen mehr an der (digitalen) Strippe und fühlen uns doch einsamer

Shoppen mit der besten Freundin, Kaffeeklatsch mit Oma oder kicken im Fußballverein: Unsere persönlichen sozialen Kontakte haben gelitten – und wir mit ihnen. 39 Prozent der Deutschen haben sich mindestens einmal pro Woche einsam gefühlt und 31 Prozent geben sogar an, sich (eher) einsamer gefühlt zu haben, als vor dem Lockdown. Insbesondere die Jüngeren unter 30 Jahre haben sich mindestens einmal pro Woche einsam gefühlt (62 %) und sogar (eher) einsamer als vor dem Lockdown (42 %). Jüngere Menschen wurden stärker aus ihrem Alltag geworfen und haben auch mehr versucht, den Kontakteinschränkungen entgegenzuwirken z. B. durch mehr Telefonieren, häufigere private Videocalls, verstärkter Nutzung von sozialen Netzwerken (z. B. Facebook, Instagram), mehr Versandt von Text-/Sprachnachrichten und Fotos sowie häufiger aus dem Fenster zu schauen.  Wir haben mehr telefoniert (58 %) und bspw. mehr Text- und Sprachnachrichten (50 %) versendet.

 

Rezeptfreie Anti-Stress-Tipps

Eine positive Einstellung und persönliche Strategien unterstützen die Stressbewältigung. So haben 58 Prozent so oft wie möglich Zeit in der Natur – unserem Ruhepol – verbracht. Die Hälfte hat zu Hause Projekte umgesetzt, z. B. ausgemistet, umgeräumt oder umgebaut und auch sportliche Aktivität stand bei rund einem Drittel (31 %) weit oben auf der Anti-Stress-Liste. Rund ein Viertel (26 %) hat sich Freiräume für sich allein genommen. Besondere Belastungen können auch zu stressbedingten Beschwerden führen. Bei diesen Beschwerden wünschen sich die Deutschen von einer Selbstmedikation aus der Apotheke, dass sie natürlich in ihren gesunden Rhythmus zurückfinden (42 %), z. B. mit Wirkstoffen aus der Natur (39 %).

 

Literatur

 

  1.  Weleda Trendforschung 2020, Online-Umfrage im Auftrag von Weleda, Stichprobe: 1.050 Personen der deutschen Bevölkerung ab 18 Jahren, Befragungszeitraum 08.-15.06.2020, Bilendi GmbH
  2. Weleda Trendforschug 2019, Stichprobe: 1.003 Bundesbürger ab 18 Jahren, Befragungszeitraum 15.07. bis 19.07.2019, Institut: forsa Politik- und Sozialforschung GmbH
  3. Entringer T et al. Psychische Krise durch Covid-19? Sorgen sinken, Einsamkeit steigt, Lebenszufriedenheit bleibt stabil. No. 1087. DIW Berlin, The German Socio-Economic Panel (SOEP), 2020

 

Quelle: Weleda AG, übermittelt durch news aktuell


Der Internetauftritt der

Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften

Die Website der Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften bietet ein großes Informationsangebot für Politik, Medien und Öffentlichkeit. Informationen unter  www.gesamtkonferenz-heilpraktiker.de 

Obwohl der Heilpraktikerberuf seit über 80 Jahren eine unverzichtbare Säule des deutschen Gesundheitssystems ist, besteht oft Unkenntnis über diesen Berufsstand. Häufig kursieren Fehlinformationen und Halbwahrheiten. Deshalb startet die Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften mit einem Informationsangebot für Politik, Medien und Öffentlichkeit. Als wichtiger Kommunikationskanal trägt die Website zur Vermittlung von Fakten und Zusammenhängen bei.

 

„Wir haben Tatsachen und Hintergrundwissen rund um den Heilpraktikerberuf übersichtlich aufbereitet. Wir vertreten die Positionen, hinter denen wir als Heilpraktikerschaft und als Interessenvertretung unserer Patientinnen und Patienten stehen. Auf der Website finden alle Interessierten, z. B. aus Politik und Behörden, aber auch Medienschaffende, profunde Informationen. Das ist wichtig, um sachkundige Aussagen und Entscheidungen zu treffen“, begründet Elvira Bierbach, Sprecherin der Gesamtkonferenz, das Vorgehen. „Wir laden natürlich auch Bürgerinnen und Bürger ein, sich schnell und umfassend zu informieren.“

 

Kern des neuen Auftritts sind Positionen und Faktenchecks sowie ein breiter Fundus an tiefgehenden Informationen rund um den Heilpraktikerberuf. Dazu werden in Zukunft auch Situationsberichte und wissenschaftliche Erhebungen mit Zahlen, Daten und Grafiken gehören.

 

„Mit dem Launch dieser Website hat die Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften einen großen und wichtigen Schritt ihrer Informationsoffensive vollzogen. Wir repräsentieren die Vielfalt des Heilpraktikerberufs. Auf unserer Website informieren wir seriös und kompetent und tragen unsere Botschaften gebündelt und zielgerichtet in die Öffentlichkeit,“ sagt Christian Blumbach, Sprecher der Gesamtkonferenz. „Es ist hohe Zeit, dass wir gegenüber Medien und Politik mit einer Stimme sprechen und gemeinsam handeln – zum Wohle unseres Berufsstandes, unserer Patientenschaft und für den Erhalt der Wahlfreiheit bei Therapieverfahren und Therapierenden.“

 

Informationen erhalten Sie hierzu unter www.gesamtkonferenz-heilpraktiker.de.

  • Die neue Website der Gesamtkonferenz Deutscher  Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften bietet ein großes Informationsangebot für Politik, Medien und Öffentlichkeit.
  • Die Gesamtkonferenz ist ein freier und offener Zusammenschluss von Heilpraktikerverbänden und Fachgesellschaften, die gemeinsam die beruflichen Interessen der etwa 47.000 Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker vertreten
  • Klartext zum Heilpraktikerberuf auf www.gesamtkonferenz-heilpraktiker.de

Über die Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften

Die Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften wurde 2018 in Kassel gegründet. Der Sitz befindet sich in Bielefeld. In einem freien und offenen Zusammenschluss vertreten Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften gemeinsam berufliche Interessen der etwa 47.000 Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker. Sie wollen den Heilpraktikerberuf erhalten, ihn zukunftssicher gestalten und aktiv an politischen Entscheidungsprozessen mitwirken, die den Berufsstand betreffen.

Die Allianz steht für die besonderen Kompetenzen, für das Verantwortungsbewusstsein und für die Qualität im Heilpraktikerberuf. Gute Patientenversorgung bedeutet gleichermaßen Qualitätssicherung und Patientenschutz wie auch Wahlfreiheit der Bürgerinnen und Bürger bei Therapiemethoden und Therapierenden!

 

Pressekontakt:

Cyrano Kommunikation

Markus Eicher

Fürstenrieder Straße 284

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Tel.: 089 1250153 – 00

 

E-Mail: me@cyrano.de

Alle Fragen und Antworten zum Thema Heilpraktiker beantwortet die Seiten der Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktiker.