Fortbildungsangebote 2019

Die hier aufgeführten Fort- und Weiterbildungen sind vom Berufsverband akkreditiert. Gern  schicke wir Ihnen unser AGAHP-FORTBILDUNGS-BULLETIN.

Die Akkreditierung hat, indem sie grundlegende formale und inhaltliche Bildungsstandards auf Grundlage der Zertifizierungsregularien zwischen der AGAHP und der medizinischen Sektion der Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum festgelegten folgende Ziele:

 

  • durch Erfüllung internationaler Standards die Eingliederung der Ausbildungen der Heilpraktiker (Naturopath) in die öffentliche Vertretung der Medizinischen Sektion zu gewährleisten,
  • Transparenz und Kommunikation zwischen den Verantwortlichen der Ausbildungen in Anthroposophische Heilkunde (AGAHP)®[1] zu fördern und in Zusammenarbeit mit der ISAN zu koordinieren,
  • die gegenseitige Anerkennung von Ausbildungsangeboten der verschiedenen anthroposophisch orientierten Ausbildungen zu erreichen.

[1] Das Qualitätssiegel Anthroposophische Heilkunde (AGAHP)® ist beim Deutschen Patent– und Markenamt DPMA als eingetragene Marke registriert. Das Qualitätssiegel Anthroposophische Heilkunde (AGAHP)® darf nur nach Zertifizierung und Beurkundung durch den Berufsverband geführt werden. Jeder, der die Marke ohne Autorisation durch die AGAHP verwendet, kann nun durch die AGAHP abgemahnt werden. Es handelt sich hierbei nicht um eine Form von „Besitzstandswahrung“, sondern um die Wahrung eines Identität stiftenden Urheberrechtes, das auch im esoterischen Zusammenhang bedeutsam, und nun im Rechtsleben verankert ist. (AGAHP-Handbuch 2014)

 

Akkreditierte Fortbildung werden mit Fortbildungspunkten (45 Min. / 1 FP) im Rahmen des Zertifizierungsverfahren der AGAHP anerkannt .


"Deshalb, weil ich … keine Programme und Utopien gebe, … deshalb liegt mir gar nichts daran, dass alle meine Anregungen bis in die Einzelheiten ausgeführt werden. Wenn man an irgendeinem Punkte anfangen wird, so zu arbeiten, wie es im Sinne dessen liegt, was ich heute gesagt habe, dann möge von dem Inhalt, den ich vermittelt habe, kein Stein auf dem anderen bleiben …" – Rudolf Steiner, Bern am 11. März 1919 (GA 329).

 


Die okkulte Bildung des Herzens

AGAHP-Arbeitskreis Osnabrück

Ltg. Gunther Hullmann

Ort: Naturhotel Spöktal, 29646 Bispingen

Termin: 22.-24.05.2020

Eingeladene Teilnehmer*innenkreis: Mitglieder des Arbeitskreises, Gäste, Teilnehmer*innen anderer Arbeitskreise

 

Themen: Das Herz, Herzleitungssstem und die menschliche Begegnung, die Embryologie des Herzens als Wiederholung der planetarischen Entwicklung und die Herzensbildung bis zur Geburt, künstlerisch-poetisches Herzensdehnen, die Herzwelt zwischen Eurythmie und Yoga, die okkulte Bildung des Herzens und der Mut des Löwen.

 

 

Die Veranstaltung ist mit 11 Fortbildungspunkten durch die AGAHP akkreditiert.


Ostertagung der GAÄD 2020 (entfällt wegen Versammlungsverbot)

Gemeinsam Medizin menschlicher machen

Beginn: Mittwoch, 22. April 2020, 14:00 Uhr

Ende: Sonntag, 26. April 2020, 12:30 Uhr

Ort: Anthroposophisches Zentrum Kassel, Wilhelmshöher Allee 261, 34131 Kassel

 

Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen,

 

herzlich laden wir Sie ein zum 100. Geburtstagsfest. Zu Ostern 1920 hielt Rudolf Steiner den ersten Kurs für Ärzte und Medizinstudenten. Mit diesem legte er die Grundlage für eine neue Medizin, die auf der naturwissenschaftlich basierten Medizin aufbaut und sie um die Dimensionen des Seelisch-Geistigen im Menschen ergänzt.

 

Wir wollen auf dieser Ostertagung dem Geburtstagskind begegnen, um es zu feiern, es besser zu verstehen und gemeinsam zu seiner Entwicklung beizutragen. Was ist bisher veranlagt, was erreicht worden, wie viel haben wir noch gar nicht verstanden? Was könnte auf dem weiteren Weg dieser jungen Bewegung liegen? Was zeichnet uns aus?

 

Die Anthroposophische Medizin war von Anfang an eine integrative Medizin. Sie bezog Homöopathie und Naturheilkunde mit ein und sah sich nicht in Opposition zu dem, was an den Universitäten gelehrt wurde. Sie basiert auf einem Konzept des menschlichen Organismus und der biographischen Entwicklung, das die Zusammenarbeit von Ärzten und Ärztinnen, Pharmazeuten und Pharmazeutinnen, Pflegefachkräften sowie Therapeuten und Therapeutinnen in Diagnose und Therapie auf eine gemeinsame Grundlage stellt. Um diesem integrativen Wesen näher zu kommen, wollen wir die Ostertagung interdisziplinär gestalten.

 

Wir wollen gemeinsam versuchen, von zwei Arzneimitteln aus Pflanzen- und Tierreich, Oxalis und Formica, ihr therapeutisch wirksames Potenzial zu erarbeiten, im Anschauen der Natur und im Verstehen der pharmazeutischen Prozesse, durch die diese Substanzen erschlossen werden. Wie ist ihre Wirkung im Menschen auch in Bezug auf seinen biographischen Aspekt zu verstehen? Und zugleich streben wir an, dass aus jeder Berufsgruppe heraus deutlich wird, WIE das »Formica-Wirkprinzip« und das »Oxalis-Prinzip« in anderer Form z.B. in der Heileurythmie, in der Maltherapie, in der Rhythmischen Massage, in der Pflege wirksam wird.

 

Wir möchten gemeinsam auf 100 Jahre zurückblicken, aber vor allem richtet sich unser Blick nach vorne. Welche Aufgaben, welche Herausforderungen liegen vor uns? Dazu laden wir alle ein, die Teil der anthroposophisch-medizinischen Bewegung sind und alle Freunde aus Medizin und Pharmazie, die an diesem Fest einfach gerne teilnehmen möchten.

 

Für die Vorbereitungsgruppe

Boris Krause

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Fortbildung in Nürnberg

Klassische Homöopathie als Anthroposophische Heilkunde

Vorbereitung auf die Erstzertifizierung in  Anthroposophischer Heilkunde

eine bedauerlicherweise nicht im AGAHP-Fortbildungs-Bulletin aufgenommene, von unserer Verbandsschul-Dozentin HP Renate Künne, Dipl.-Phys., MSc. Hom. angeboten.

Die Veranstaltung ist mit 86 UE angeboten. Sie umfasst die:

  • Berufskunde des Anthroposophischen Heilpraktikers T. 1 (Vgl. Curriculum zur Berufskunde) als Präsenzunterricht, 
  • Berufskunde des Anthroposophischen Heilpraktikers T 2, 
  • Vorbereitung auf die Ausübung der Klassischen Homöopathie als Anthroposophische Heilkunde (AGAHP), Anthroposophisches Welt- und Menschenbild, Goetheanismus, Wesensglieder, Krankheit und Karma, biographische Gesetze,  anthroposophisches Verständnis von Gesundheit und Krankheit, Unterschied zwischen Anthroposophischer Arzneitherapie und Klassischen Homöopathie.
  • Vorbereitung auf die Ausübung der Klassischen Homöopathie als Anthroposophische Heilkunde, Anthroposophisches Welt- und Menschenbild, Goetheanismus, Wesensglieder, Krankheit und Karma, biographische Gesetze,  anthroposophisches Verständnis von Gesundheit und Krankheit, Unterschied zwischen Anthroposophischer Arzneitherapie und Klassischen Homöopathie.
  • Supervision von 3 selbst mit Klassischer Homöopathie behandelten Fällen, die im Sinne des Leitbildes der Anthroposophischen Heilpraktiker behandelt wurden. Anleitung und Supervision zur Dokumentation der Fälle.


Ziel: Vorbereitung auf die Erstzertifizierung in  Anthroposophischer Heilkunde (AGAHP) und das hierfür erforderliche Abschlusskolloquium.

 

Dozentin: Renate Künne, Heilpraktikerin, Stabiusstr. 5, Nürnberg. 

Informationen und Termine unter: renate.kuenne@t-online.de 


AGAHP-Arbeitskreis München (entfällt wegen Versammlungsverbot)

Zum Arbeitskreistreffen der Anthroposophischen Heilpraktiker München ist Herr Dr. med. Rainer Sollfrank eingeladen.

 

Dr. med. Rainer Sollfrank hält einen Vortrag zum Thema: 
Mitochondrien – Diagnostik und Therapie des Mikrobiom”. 

 

Der Vortrag findet statt, am 24.04.2020 um 15.00 Uhr, 
in der Praxis für Naturheilkunde und Yoga, Brigitte Kachel, Steiner Ring 37, 82538 Geretsried.
 

 

Die Dunkelfeldmikroskopie kann (von Brigitte Kachel) in diesen Zusammenhang einfließen, da sie vor Ort vorhanden ist.

 

 Interessierte Kollegen sind zum Vortrag herzlich eingeladen Tel.-Nr. 08171-926212, Mobil: 0179 - 4780856


Forschungskreis für Heilkunde

im Sinne einer seelisch-geistigen Erweiterung

Der Forschungskreis für Heilkunde bietet vom Freitag, den 19.06. Beginn: 15.00 h bis Sonntag, den 21.06.2020 Ende 12.30 Uhr Nähe Gardasee (Lundo) eine medizinische Fachortbildung mit Heinz Grill als Dozent.

 

In lebendiger Zusammenarbeit von Teilnehmern, Referenten u. a. Heinz Grill werden sich die Teilnehmer in den verschiedenen med. Bereichen in der Disziplin des Geistigen Schauen mit ihrer kreativen Schafffenskraft (Zitat Heinz Grill) anhand von mitgebrachten interessanten Praxisfällen schulen.  Beim Beleuchten der konkreten Praxisfälle die verschiedene Schwerpunkte haben z.B. in der Diagnostik, im therapeutischen Vorgehen und aus med. Fachrichtungen stammen, können die Kollegen ihre Erfahrungen austauschen und sich auch erweitern. Die dabei mitgebrachten Fragen werden von Heinz Grill, von Seiten seiner Fähigkeit des  geistigen Schauens mit ihrer kreativen Schaffenskraft, beleuchtet und erläutert. Die Teilnehmer haben dadurch die Möglichkeit sich auf praktische und konkrete Weise im unmittelbaren Zusammenwirken mit Heinz Grill zu schulen und ihre Praxisarbeit mit neuen seelisch-geistigen Ideen erweitern und veredeln. 

 

Eine Arbeit, bei der beispielsweise einige klinische, diagnostische oder fachspezifische Fragen entstehen, können durch meine Hilfe von Seiten des geistigen Schauens beleuchtet werden (Brief  Heinz Grill vom Nov. 2019)                                 

Anmeldung: Brigitte Kachel: info@forschungskreis-heilkunde.de, Mobil: 0179 - 4780856


Seminar zu Anthroposophischen Therapie und Beratungsmethoden

AGAHP- Verbandsschule in Zusammenarbeit mit dem ASCOL-College

Präsenzseminare und virtuelle Webinare

„Alle Wissenschaft wäre nur Befriedigung müssiger Neugierde, wenn sie nicht auf die Erhöhung des Daseinswertes der menschlichen Persönlichkeit hinstrebte. Den wahren Wert erhalten die Wissenschaften erst durch eine Darstellung der menschlichen Bedeutung ihrer Resultate.“ Dr. Rudolf Steiner

 

100 Jahre Anthroposophische Medizin, sind zugleich auch 100 Jahre Anthroposophische Heilkunde.

Die Anthroposophische Heilkunde ist Teil der anthroposophisch-medizinischen Bewegung und wird durch die International Society of Anthroposophic Naturopathy in der Medizinischen Sektion am Goetheanum vertreten.

 

„Um Gesundheit und Krankheit in einem erweiterten Sinne verstehen zu lernen, wollen wir über den sichtbaren Körper hinaus auch die unsichtbaren Glieder der menschlichen Wesenheit kennenlernen und versuchen, ihre Sprache zu deuten, mit der sie unentwegt in die körperlichen

Vorgänge hineinwirken. Denn so, wie die Hand zum Arm gehört und der Arm wiederum ein Glied des ganzen Körpers ist, kann auch der Körper selbst erst als ein Glied oder Teil des Menschen betrachtet werden.“

Dr. Rudolf Steiner

 

Um dieses Verständnis zu ermöglichen, bietet die AGAHP- Verbandsschule ANTHROPOS-SOPHIA in Zusammenarbeit mit dem ASCOL-College eine modulare Fortbildung in Anthroposophischen Therapie- und Beratungsmethoden an.

Zahlreiche Anthroposophische Therapie- und Beratungsmethoden ATBM wurden aus der Anthroposophie Dr. Rudolf Steiners entwickelt. In der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners finden Sie methodische Grundlage, um Einsichten über Zusammenhänge der Wirkung des Geistigen im Menschen, seiner Seele und seinem Organismus sowie den Krankheits- und Heilungsvorgängen zu gewinnen.

Die Fortbildung ist durch die AGAHP als zuständigen Berufsverband anerkannt. Sie besteht aus 5 Modulen und zwei Zertifizierungsmodulen in Anthroposophischer Heilkunde (AGAHP)®. 

Themen der Fortbildung sind u. a.: anthroposophische Biographiearbeit, Kunsttherapie, Heileurythmie, Psychotherapie, Arzneitherapie, Berufsbild und Berufskunde des Anthroposophischen Heilpraktikers.

  • Zielgruppe: Heilpraktiker*innen, Heilpraktiker*inne für Psychotherapie, medizinische und pädagogische Mitarbeiter*innen, Therapeutinnen und Therapeuten.
  • Gebühren: Die Gebühren für die berufsbegleitende Weiterbildung betragen je Modul 130 Euro. Die Kosten beinhalten die Teilnahme an der Fortbildung, das Skript, Warm- und Kaltgetränke sowie Gebäck.
  • Durchführung: Die Fortbildung findet berufsbegleitend mit Präzensseminaren und als online mit Webinaren statt.
  • Anmeldung: Eine kurzfristige Anmeldung ist noch bis zum 04. 05. 2020 möglich.
  • Weitere Informationen: Sind zu erfragen, über die Verwaltung unter Telefon 05085 / 95 60 106 bzw. Mobiltelefon 0162 / 777 11 58, E-Mail: verwaltung@ascol.de 
  • Finanzierung und Förderung:
  • Die Weiterbildungsgebühren sind in voller Höhe steuerlich absetzbar. Eine Förderung durch die staatliche Bildungsprämie ist bei Erfüllung der Voraussetzungen möglich.

 

Terminübersicht Anthroposophische Therapie- und Beratungsmethoden

Datum          Thema

23.05.2020  Anthroposophische Kunsttherapie in der Klinik, Palliativversorgung und Rehabilitation (Webinar)

20.06.2020  Biographiearbeit in Beratung, Pädagogik und Psychologie (Präsenzseminar)

26.09.2020  Heileurythmie und Heilmittel in der Kinder- und Jugendlichenpsychologie (Präsenzseminar)

17.10.2020  Wesensgliederdiagnostik und Dreigliederung, Anamnese, Befund, Diagnose und Behandlung (Webinar)

21.11.2020  Kasuistiken und Diagnose (Webinar)

23.01.2021  Berufsbild der Anthroposophischen Heilpraktiker*in (Webinar)

20.02.2021  Berufskunde der Anthroposophischen Heilpraktiker*in (Präsenzseminar)

 

Zusatzangebot: Gruppen-Supervision am 10./11.07.2020 (Beginn Fr. 19:00 Uhr):

Praxiserfahrung und Praktikumsvorbereitung, Gebühren: 110 Euro

 

Alle Seminare finden im DRK-Bildungszentrum, Fundumstraße 1, 29221 Celle, Uhrzeit: 10:00-18:30 Uhr, bzw. als Webinare virtuell statt.

Preis je Modul inkl. Vorbereitung für die Zertifizierung: 130 Euro


Kreativcoaching

Präsenzseminare und virtuelle Webinare

Die Weiterbildung wird in dieser interdisziplinären Kombination bundesweit nur vom ASCOL-College angeboten und richtet sich insbesondere an Personen, die in einem pädagogischen Beruf oder in der psychosozialen Arbeit bzw. in der medizinischen Versorgung tätig sind. Kreativen Medien helfen bei der Ausdrucksmöglichkeit und Ausdrucksgestaltung, tragen zur Klärung sowie Unterstützung von  Ressourcen und zur Persönlichkeitsentwicklung bei.

 

In der berufsbegleitenden  einjährigen Weiterbildung werden kreative Ausdrucks- und Erlebnismöglichkeiten der künstlerischen Therapien mit Gesprächs- und Beratungsmethoden verknüpft und der Gebrauch praxisorientiert vermittelt. Die Weiterbildung ist eine neue Kombination von Inhalten, die mit Ausgangsberufen verknüpft und für weitere Qualifikationen genutzt werden können.  

 

Die Weiterbildung wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. Die Weiterbildung ist gut geeignet für Sie, wenn Sie neue Aspekte in ihrem Berufsalltag integrieren wollen. Absolventen der Fortbildung können unter Anrechnung der Weiterbildung an der darauf aufbauenden, berufsbegleitenden Weiterbildung Psychosoziale Kunsttherapie (IFKTP) teilnehmen.  

 

Die weiterführende Qualifikation im Bereich der Psychosozialen Kunsttherapie führt letztlich zu der Möglichkeit, nach der erfolgreichen Teilnahme an einer staatlichen Prüfung, die Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz zu erlangen. Dieser Abschluß ermöglicht die ordentliche Mitgliedschaft im Berufsverband.

 

Die Teilnahme wird zertifiziert und ist durch den Berufsverband der Anthroposophischen Heilpraktiker AGAHP als Fortbildung anerkannt.

Nähere Informationen unter: www.ascol-college.de


Psychosoziale Kunsttherapie (IFKTP)® mit Bachelor-Abschluss

Präsenzseminare und virtuelle Webinare

"Das Medium der Kunsttherapie ist die Kunst. 

Die wesentliche Aufgabe der Kunsttherapie liegt darin, Selbsterfahrungs- und Heilungsprozesse mittels Kunst anzuregen und zu begleiten.

Die Kunst- und Gestaltungstherapie ermöglicht es, Selbstverantwortlichkeit, Erlebnisfähigkeit und Erkenntnisfähigkeit des Klienten zu üben, zu aktivieren und zu kurieren." 

(Alexander Schadow)

 

Demnach ist Kunsttherapie primär angewandte Kunst im sozialen Kontext, oder wie Erich Fromm es ausdrückte: „Es geht darum, dass das Potential des Menschen durch die aktive Betätigung seiner physischen, affektiven und intellektuellen Kräfte zum Ausdruck kommt. In diesem Prozeß, das zu werden, was er potentiell ist, bringt der Mensch seine Energien auf die adäquateste Weise zum Ausdruck. Kann er sein Selbst nicht ausdrücken, so leidet er, ist passiv und wird krank.” 

 

Die Weiterbildung Psychosoziale Kunsttherapie und die Berufsbezeichnung Psychosozialer Kunsttherapeut (IFKTP)®  ist durch das Deutsche Patent- und Markenamt DPMA rechtlich zugunsten des VDKT (Verband Deutscher Kunsttherapeuten) geschützt.

 

Die Urkunde zur Ausübung der Psychosozialen Kunsttherapie (IFKTP) wird nur aufgrund ausreichender Ausbildungs-, Kenntnis- und Praxisnachweise erteilt.

 

Die Bezeichnung Psychosozialer Kunsttherapeut (IFKTP) darf nur nach Zertifizierung durch den Berufsverband geführt werden. Die Weiterbildung wird in der Regel als dreijährige berufsbegleitende Weiterbildung durchgeführt. 

 

Ziel des Studiums ist die Befähigung der Absolventen zu professioneller kunsttherapeutischer Tätigkeit in verschiedenen Arbeitsfeldern mit unterschiedlichen Zielgruppen. Basis kunsttherapeutischer Tätigkeit ist die Entwicklung der eigenen künstlerischen Kompetenz, der im Studium ein besonderes Gewicht beigemessen wird.

 

Psychosoziale Kunsttherapie hilft bei der Ausdrucksmöglichkeit und Ausdrucksgestaltung, trägt zur Klärung psychischer Prozesse und zur Ich-Stärkung bei.

 

Im Seminar werden kreative Ausdrucks- und Erlebnismöglichkeiten der künstlerischen Therapie mit psychotherapeutischen Methoden der Beratung und Gesprächsführung sowie pädagogischer Empirie verknüpft und zu einem ganzheitlichen Therapieansatz entwickelt. So entfaltet sich die kunsttherapeutische Kernkompetenz.

 

Ein essentieller Bestandteil des Ascol-Seminars ist, dass die künftigen Psychosozialen Kunsttherapeuten Erfahrungen mit sich und anderen Teilnehmern in künstlerisch-therapeutischen Arbeits- und Beratungssituation machen. Hierzu erwerben die Teilnehmer praktische und theoretische Kenntnisse. Die Weiterbildung fördert die Ausbildung eigener Anschauungen und persönlicher Ausdrucksarten in der Kunsttherapie.

 

Der Studiengang Psychosoziale Kunstherapie beinhaltet ein hohes Maß an Selbsterfahrungsanteilen. Das künstlerisch-therapeutische Lehrtraining wird als gruppen- und einzeltherapeutische Selbsterfahrung durchgeführt und von praxisorientierten Selbsterfahrungen begleitet.

 

Der Unterricht erfolgt nach dem Curriculum Psychosoziale Kunsttherapie (IFKTP) und orientiert sich an den Weiterbildungsstandards und den Ausbildungsrichtlinien des Verbandes Deutscher Kunsttherapeuten VDKT.

 

Nach erfolgreichem Abschluß erhalten die Teilnehmer ein Abschlußzertifikat durch das ASCOL-College. Das Abschlußzertifikat bestätigt die erworbene Qualifikation. Der Abschluß berechtigt zur eigenständigen kunsttherapeutischen Beratungstätigkeit unter anderem in einer eigenen Praxis und befähigt zur Aufnahme einer künstlerisch-therapeutischen Arbeit in klinischen bzw. therapeutischen Einrichtungen in enger Zusammenarbeit mit Ärzten und Psychotherapeuten.

 

Die Berechtigung zur eigenständigen Behandlung psychosomatischer Krankheiten und die Ausübung der psychotherapeutischen Heilkunde ist mit der Zulassung als Heilpraktiker für Psychotherapie nach dem HeilPrG (Heilpraktikergesetz)  verbunden. Der Studiengang dient der Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung für die Zulassung zur Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz (HeilPrG). 

 

Über alle Voraussetzungen und Inhalte der nebenberufliche Weiterbildung Psychosoziale Kunsttherapie informiert Sie das College gern in einem persönlichen Bewerbungs- und Aufnahmegespräch. Wir bitten Interessenten um kurzfristige Bewerbung. Sie erhalten dann umgehend einen Termin für das Bewerbungs- und Aufnahmegespräch.

 

Die Teilnahme wird zertifiziert und ist durch den Berufsverband der Anthroposophischen Heilpraktiker AGAHP als Fortbildung anerkannt.

Nähere Informationen unter: www.ascol-college.de