Mitgliedschaft

Download
AGAHP Aufnahmeantrag 2020.pdf
Adobe Acrobat Dokument 339.7 KB

Neben der Voraussetzung der Niederlassung als Heilpraktiker war und ist bis heute die Mitgliedschaft in der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft AAG eine Bedingung für die Mitgliedschaft in der AGAHP. Dies wird von uns nicht als vereinsrechtliche Formalie angesehen, sondern ist Ausdruck einer karmischen Verbindlichkeit zu Rudolf Steiner, Ita Wegmann und der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, aus der wir in unserer Arbeit schöpfen.

 

Weitere Bedingung für eine Mitgliedschaft sind:

  • Einreichung eines ausgefüllten Aufnahmeantrages
  • Einreichung eines Aufnahmeantrages in die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft und somit in die
  • Fachgruppe Anthroposophische Heilkunde (ISAN)
  • Einreichung des Formulars für das SEPA Verfahren
  • Beifügung der Erlaubnisurkunde des Gesundheitsamtes zur Ausübung der Heilkunde (Kopie)
  • Beifügung des Ausbildungsnachweis der Ausbildungsstätte bei Heilpraktiker-Anwärter (HPA)
  • Bestätigung der Niederlassung als Heilpraktiker bei ordentlicher Mitgliedschaft (Kopie)
  • Bescheinigungen über die Qualifikationen der ausgeübten Verfahren und Methoden
  • (z.B. Akkupunktur, klassische Homöopathie, Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training, Dunkelfeldtherapie, Systemische Familientherapie)

 

Bei Einreichung und Erfüllung aller Bedingungen findet die Aufnahme nach einem persönlichen Gespräch mit dem Vorstand durch ein Vorstandsbeschluss statt.

Diese Form des Aufnahmeprozesses ist notwendig, um den Innenraum zu bilden, in dem sich ein verbindliches Selbstverständnis Anthroposophischer Heilpraktiker in gemeinsamer Arbeit und ständigem Dialog mit der Medizinischen Sektion entwickeln kann.

 

Der Antragsteller bestätigt, dass:

  • Anthroposophische Medizin ausschließlich von Anthroposophischen Ärzten ausgeübt wird und
  • Anthroposophische Heilpraktiker ausschließlich die Anthroposophische Heilkunde ausüben. Nach dem Heilmittelwerbegesetz HWG und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb sind Falschangaben gegenüber Patienten verboten. [1] [2]
  • Die Ausübung der Anthroposophischen Heilkunde von der AGAHP als Berufsverband im Einvernehmen mit der medizinischen Sektion am Goetheanum durch ein Zertifizierungsverfahren geregelt wird.
  • Die Verwendung der beim Deutschen Patent- und Markenamt DPMA geschützten Marke
  • „Anthroposophische Heilkunde (AGAHP)®“ eine Zertifizierung durch die AGAHP voraussetzt.
  • Mitgliedschaft in der AGAHP, die Mitgliedschaft in der International Society of Anthroposophic Naturopathy ISAN und gleichzeitig die Mitgliedschaft in der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft AAG innerhalb der „Fachgruppe Anthroposophische Heilkunde (ISAN)“ beinhaltet.

[1] Das HWG bezweckt den Schutz der Verbraucher / Patienten vor Täuschungen. Diesem Ziel dient insbesondere § 3 HWG. (siehe auch (BVerfG NJW 2004, 2656, 2558 und Landgericht Oldenburg, Urteil vom 25.09.2008 - 15 O 1295/08)

[2] UWG und HWG verbieten Heilpraktikern, irreführende Aussagen über die berufliche Tätigkeit kundzutun.

Die zu Werbezwecken benutzten Zusatzangaben dürfen die Patienten nicht täuschen; sie müssen eine sachliche Grundlage haben. (Rechtsanwalt Dr. jur. René Sasse)